Besenreiser-Behandlung

Besenreiser

Foto: Hutschi

Lizenz: CreativeCommons by-sa-2.0-de (Kurzfassung).

Als Besenreiser werden sichtbare blau bis rot gefärbte Venen in der Oberhaut bezeichnet, die sich fächer- oder netzartig verteilen. Sie treten hauptsächlich an den Beinen auf. Wegen ihres reisig-ähnlichen Aussehens tragen sie diese Bezeichnung. Ursachen sind Erweiterungen der Venen durch Schwächung der Elastizität der Gefäßstruktur. Die Ursachen liegen in konstitutioneller Bindegewebsschwäche, Bewegungsarmut, vorwiegend sitzender oder stehender Berufstätigkeit, Übergewicht u.a.

 

Besenreiser sind in der Regel medizinisch harmlos, müssen jedoch von Krampfadern unterschieden werden, die eine Erkrankung des Venensystems darstellen, und zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen, wie Wasseransammlungen, Blutstau oder hartnäckigem Fußpilz, führen können. Krampfadern sind nicht immer äußerlich sicht- und fühlbar. Tiefliegende Krampfadern werden schmerzlos mit einer Ultraschalluntersuchung diagnostiziert.

 

Besenreiser können auf eine Neigung zu Krampfadern hindeuten und sollten deshalb immer ärztlich (Phlebologie) untersucht und beobachtet werden.


Krampfader-Leiden müssen möglichst frühzeitig ärztlich behandelt werden, um Spätschäden zu vermeiden.

 

Wenn Besenreiser nicht direkt mit einem Krampfader-Leiden zusammenhängen, können sie mittels Sklerosierung verödet werden: Die ästhetisch störenden Gebilde werden an ihrer weiteren Ausweitung gehindert und zum Verschwinden gebracht.

Besenreiser-Sklerosierung

 

Die gängigste und meistens beste Behandlungs-Methode zur Entfernung der sichtbaren oberflächlichen Besenreiser ist das sog. "Wegspritzen", die Sklerosierung. Mit einer Vielzahl schmerzarmer Injektionen wird eine spezielle Substanz in die einzelnen kleinen Venen gespritzt, die deren "Verkleben" bewirkt. Durch diesen Prozess sind sie anschließend nicht mehr sichtbar. In einer Sitzung wird 1 Ampulle der Sklerosierungssubstanz komplett injiziert.

 

Behandlungskosten: je Sitzung, inkl. Injektionsmaterial, ca. 30,- bis 50,- € (GOÄ 3, 764, § 10).

 

Die Behandlungsrechnung wird von privaten Krankenkassen erstattet. Für Gesetzlich Versicherte ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung. 

 

Wenn eine größere Zahl an Einzelsitzungen vorgenommen wird und damit ein Gesamt-Rechnungsbetrag von 300,- Euro oder höher entsteht, sind gegebenenfalls

zinslose Ratenzahlungen möglich. Einzelheiten entnehmen Sie bitte >>hier<<.

 

Sie möchten vorab - unter Berücksichtigung besonderer Diskretion - per Email oder telefonisch Kontakt mit mir als Ärztin aufnehmen? Bitte nutzen Sie das dafür bereitgestellte

Kontaktformular "Vertrauliche Anfrage".